Übersicht
Blick ins neue Bahnhofsgebiet
Das neue Bahnhofsgebiet ist vielfältig. Informieren Sie sich über den Planungsstand und erhalten Sie eine Vorstellung davon, wie das Areal künftig aussehen wird.
Das Projekt auf einen Blick – Klicken Sie auf die Buchstaben für mehr Informationen.
Teilgebiet A
Bahnanlage
Die Bahnanlage wird komfortabler, grosszügiger und sicherer: Es gibt breitere Perrons und Zugänge, die Gleise werden ersetzt und im Westen wird eine zusätzliche Unterführung errichtet.
Hier finden Sie detaillierte Infos zur Bahnanlage.
Hier finden Sie detaillierte Infos zur Bahnanlage.
Auftraggeberin
- SBB Infrastruktur
Zeithorizont
2027 bis 2031
Teilgebiet B
Bahnhofsplatz und Bushof
Der Bahnhofsplatz verknüpft die Bahnanlage mit Lenzburg und den umliegenden Gemeinden. Passagiere können von hier aus in die Stadt spazieren, auf den Bus umsteigen, aufs Velo steigen oder mit dem Auto abgeholt werden.
Hier finden Sie detaillierte Infos zum Bahnhofsplatz.
Hier finden Sie detaillierte Infos zum Bahnhofsplatz.
Auftraggeberinnen
- SBB Immobilien
- Stadt Lenzburg
- Kanton Aargau
Teilgebiet C
Bahnhofsquartier
Sechs neue Gebäude am Bahnhof schaffen Wohnraum und bieten einen attraktiven Standort für Läden, Dienstleistungen und Gastronomie. Das Quartier ist auch für die Nachbarschaft und Zugreisende zugänglich, Gassen und Wege durchziehen es.
Hier finden Sie detaillierte Infos zum Bahnhofsquartier.
Hier finden Sie detaillierte Infos zum Bahnhofsquartier.
Auftraggeberinnen
- Post Immobilien
- Grundmann Bau AG
- Eigentümerfamilie Widmer
Teilgebiet D
Bahnhof Ost und Grüne Pause
Im Osten ergänzt ein Ankunfts- und Aufenthaltsort den funktionalen Bahnhof. Das Richtprojekt für dieses Teilgebiet wird derzeit noch bearbeitet. Geplant sind unter anderem eine grosse Velostation sowie ein Gebäude der SBB Immobilien. Südlich der Seetalbahn liegt die Villa Langenbach mit Park, die künftig öffentlich zugänglich ist.
Hier finden Sie detaillierte Infos zum Gebiet.
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Auftraggeberinnen
- Stadt Lenzburg
- SBB Immobilien
Ein neuer Ankunftsort für Lenzburg
Der Bahnhof Lenzburg ist ein Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs. Bereits heute hat der Bahnhof seine Kapazitätsgrenze erreicht, und das Passagieraufkommen wird in den kommenden Jahren weiter ansteigen. Täglich nutzen rund 25 000 Personen die Anlage; laut Prognosen der SBB werden es bis 2040 mit 40 000 fast doppelt so viele sein.
Das Bundesamt für Verkehr baut deshalb ab 2027 die Bahnanlage aus. Ein Impuls, der weitere Veränderungen angestossen hat. Das Areal nördlich des Bahnhofs gehört unterschiedlichen Parteien: Der Stadt Lenzburg, den SBB Immobilien, der Post sowie privaten Grundeigentümern. Zusammen mit dem Kanton Aargau haben sie beschlossen, das Gebiet um den Bahnhof zu entwickeln.
Geplant sind vier Teilbereiche:
Die Gebiete sind so aufeinander abgestimmt, dass ein Ort entsteht, der Mobilität, Stadtraum und Nutzung in einer integrierten Gesamtidee verbindet – eine Verkehrsdrehscheibe, die eine einladende und vielfältige Ankunftssituation schafft.
Das Bundesamt für Verkehr baut deshalb ab 2027 die Bahnanlage aus. Ein Impuls, der weitere Veränderungen angestossen hat. Das Areal nördlich des Bahnhofs gehört unterschiedlichen Parteien: Der Stadt Lenzburg, den SBB Immobilien, der Post sowie privaten Grundeigentümern. Zusammen mit dem Kanton Aargau haben sie beschlossen, das Gebiet um den Bahnhof zu entwickeln.
Geplant sind vier Teilbereiche:
- Die Bahnanlage
- Der neue Bushof mit Bahnhofsplatz
- Ein Bahnhofsquartier
- Ein Ankunfts- und Aufenthaltsort im Osten
Die Gebiete sind so aufeinander abgestimmt, dass ein Ort entsteht, der Mobilität, Stadtraum und Nutzung in einer integrierten Gesamtidee verbindet – eine Verkehrsdrehscheibe, die eine einladende und vielfältige Ankunftssituation schafft.
«Wir nutzen die Chance, Mobilität, Wohnraum und Park als Ganzes zu denken – so entsteht ein klimaresilientes Stadtstück mit kurzen Wegen zum ÖV und hoher Aufenthaltsqualität.»
Teilgebiet A
Bahnanlage: Mehr Platz und Sicherheit
Verantwortlich für das Teilgebiet A ist SBB Infrastruktur. Hier geht es zur Website.
Das ist geplant:
- Breitere und barrierefreie Perrons, neue Gleise
- Integration Seetalbahn ins Gleisfeld
- Zwei grosszügige Personenunterführungen mit Zugang zu den Perrons (Treppen und Rampen)
- Neues Stellwerk und neue Sicherungsanlagen
Mehr Kapazität und barrierefreier Zugang
Um das wachsende Passagieraufkommen zu bewältigen, werden die Perrons verlängert und verbreitert. Zudem werden sie höher, was den stufenfreien Einstieg in die Züge ermöglicht und die Anforderungen des BehiG erfüllt. Reisende mit Rollstuhl, Kinderwagen oder Gepäck gelangen so leichter in die Züge.
Zwei Unterführungen für bessere Verbindungen
Die bestehende Personenunterführung wird durch einen Neubau ersetzt. Während die aktuelle Unterführung vier Meter breit ist, misst die neue Unterführung 11 Meter und ist damit deutlich grosszügiger. Zusätzlich entsteht im Westen eine zweite Unterführung. Diese entlastet den Hauptzugang und schafft eine direkte Verbindung für die westlichen Quartiere.
Integration Seetalbahn
Die Seetalbahn erhält eine neue Halteposition direkt im Bahnhof. Dadurch verkürzen sich die Umsteigewege zur S-Bahn und zum Fernverkehr, da Reisende nicht mehr den Bahnhof verlassen müssen.
Teilgebiet B
Bahnhofsplatz: Vielfältige Verkehrsdrehscheibe
Das ist geplant:
- Neues Bahnhofsgebäude mit Serviceangebot
- Bushof neu im Westen
- Neu gestalteter Bahnhofsplatz
- Oberirdische Velostation bei neuer Unterführung
Begegnungsort Bahnhofsplatz
Weil die Bahnanlage breiter wird, rückt der Bahnhofsplatz näher zum Stapferhaus; gleichzeitig wird Raum gewonnen, weil die Seetalbahn schon früher in den Bahnhof eingeführt wird. Das Zusammentreffen von Reisenden, Velos und Autos, die hier höchstens mit Tempo 20 passieren, wird beruhigt und der zentrale Ankunftsort mit Bäumen, Wartemöglichkeiten und den neuen Angeboten im Bahnhofsgebäude attraktiver gestaltet.
Neues Bahnhofsgebäude mit Serviceangebot
Das neue Gebäude verbindet mit seinem grossen Dach den Bahnhofsplatz, die Unterführungen und den Bushof. So entstehen wettergeschützte Wege und Wartebereiche. Einbauten schaffen Platz für das SBB Reisezentrum sowie für Verpflegungs- und Einkaufsmöglichkeiten.
Neuer Standort Bushof
Der Bushof rückt nach Westen. An den vier Buskanten finden neu acht Busse Platz. Sie erreichen den Bushof aus Westen (Muracker- und Industriestrasse), Süden (Augustin-Keller-Strasse) und Osten (Bahnhofstrasse). Der Kreisel zwischen dem Färberweg und dem Bushof dient als Wendeplatz für die Busse und Autos. Der Bereich um den Bushof ist dem öffentlichen Verkehr vorbehalten.
Veloinfrastruktur
Es wird künftig mehr und besser erschlossene Veloparkplätze geben. Zum Teilgebiet gehört die Velostation West, eine oberirdische Station mit mehr als 300 Veloparkplätzen. Im Teilgebiet D ist eine unterirdische Velostation mit 1200 Abstellplätzen geplant. Zusätzlich sind im Norden des Bahnhofs bei den Personenunterführungen Veloabstellplätze vorgesehen.
Teilgebiet D
Bahnhof Ost und Grüne Pause: Ankommen und Verweilen
Was bisher geplant ist:
- SBB Gebäude Ost mit Publikumsnutzungen im Erdgeschoss
- Velostation Ost mit Zugang zur Bahnanlage
- Optimierte Hero-Unterführung
- Parkanlage und Villa Langenbach mit öffentlicher Nutzung
Richtprojekt noch in Arbeit
Das Richtprojekt für das östliche Bahnhofsgebiet, das die Basis für den Gestaltungsplan D bildet, wird derzeit noch bearbeitet. Ziel ist es, auf diesem Teilgebiet einen einladenden Ankunfts- und Aufenthaltsort für die Stadt Lenzburg zu schaffen.
«Grüne Pause» und zugängliche Villa Langenbach
Der Aufenthaltsort in Bahnhofsnähe schafft mit viel Grün eine wichtige Ausgleichsfläche zum restlichen Bahnhof. Künftig wird das ein Ort zum Verweilen: Bäume, Sträucher und Wasserspiele sorgen für eine ruhige Atmosphäre. Im Herzen des Parks steht die Villa Langenbach, die der Stadt Lenzburg gehört und künftig der Bevölkerung offenstehen soll.
Infrastruktur und Platz für Velos
Wie das Bahnhofsgebiet West wird auch der östliche Teil des Bahnhofs für den Veloverkehr erschlossen. Es ist eine grosse Velostation geplant, die direkten Zugang zur Bahnanlage bietet. Ausserdem wird die Hero-Unterführung, die zu den Quartieren auf der Nordseite des Bahnhofs führt, optimiert.
Neues Wohn- und Geschäftsgebäude
Auf dem Gebiet entlang der Gleise realisiert die SBB einen Neubau. Besonderer Wert wird auf das Erdgeschoss gelegt: Es soll öffentlich zugängliche Nutzungen beherbergen und zur Belebung des Bahnhofsgebiets beitragen.
Teilgebiet C
Bahnhofsquartier: Wohnen, Arbeiten, Einkaufen
Das ist geplant:
- Wohnraum an optimal angeschlossener Lage
- Teilweise Publikumsnutzungen in den Erdgeschossen
- Neue Postfiliale
- Viel Grün in der Umgebung
- Gassen und Wege durchs Quartier mit direktem Anschluss an die Bahnhofsunterführung West
Gastronomie, Läden und Dienstleistungen
Wo heute Parkplätze und viel Asphalt das Bild prägen, entsteht ein attraktiver Stadtteil mit Wohnraum, Läden und Dienstleistungen. Die Post bleibt am Standort vertreten und wird in die künftige Bebauung integriert. Zusammen mit weiteren öffentlichen Nutzungen in den Erdgeschossen soll sie das Quartier beleben.
Sinnvolle und sorgfältig gestaltete Verdichtung
Die Lage am Bahnhof eignet sich ideal für verdichtetes Bauen und neuen Wohnraum: Der Anschluss an den öffentlichen Verkehr ist hervorragend, und die umliegenden Wohnquartiere bekommen weiterhin Sonne, da die neuen Gebäude nördlich stehen. Um sie harmonisch in die Umgebung einzufügen, staffelt man ihre Höhen: Am Bahnhofsplatz erreichen sie laut aktuellem Planungsstand bis zu 30 Meter und setzen einen Akzent. Die Gebäude an der Murackerstrasse sind 15 bis 20 Meter hoch (fünf Geschosse) und schaffen einen sanften Übergang zur Umgebung.